Schaffe, schaffe Häusle baue

Die gute schwäbische Weisheit „Schaffe, schaffe, Häusle bauen“ wird in Nordthailand verdreht – oder haben wir in Deutschland etwas falsch verstanden? Terminologisch korrekt müsste die Weisheit in Deutschland doch lauten: Arbeiten, arbeiten und noch ein kleines bisschen mehr arbeiten, um ausreichend Geld zu haben, um kreditwürdig zu sein, um damit den Traum vom Eigenheim in den folgenden 30 Jahren bei der Bank des Vertrauens abzuzahlen, der für die Bauarbeiter benötigt wird, um ein Haus für dich zu bauen ….

Was dabei verloren geht? Zeit, Du – und natürlich der Spaß an der Sache.

Wir haben nach einem pragmatischeren Ansatz gesucht und sind fündig geworden. Unsere Reise führt uns nach Mae Tang in die Nähe des Mae Ngat Staudamms, etwa 2 Stunden nördlich von Chiang Mai, Thailand. Hier hat Jon Jandai (Phi Joe) vor ca. 20 Jahren die Eco Community Pun Pun gegründet und ist der Pionier im Lehmhausbau in Thailand.

Laut Phi (die thailändische Bezeichnung für großer Bruder) Joe ist Lehmhausbau die einfachste Art und Weise ein Haus zu bauen, jeder Mensch kann es. Erwachsene können es, Kinder können es – du kannst es! Alles was du brauchst ist dein Körper…und wenn wir nun ein Haus in weniger als einem Jahr und für nicht mal 10.000 Euro bauen, haben wir uns nach kurzem Überschlagen knapp 29 Jahre gespart. Wie man 29 Jahre Lebenszeit in Euro gegenrechnen will ist dabei wohl eher eine schwierige und recht philosophische Frage :D.

Das Ambiente und die Atmosphäre hier sind unbeschreiblich. Den Platz, den sich Nate und Phi Yao für Ihr Lehmhaus ausgesucht haben ist malerisch. Umgeben von Reisfeldern und den südlichsten Ausläufern des Himalayas ist jeder Sonnenaufgang und -untergang ein Erlebnis. Der Naturbadesee/Wasserspeicher, der schon letztes Jahr angelegt wurde, tut dem ganzen keinen Abbruch. Junge und wissbegierige Menschen aus über 20 Ländern sind gekommen, um zu lernen und den beiden beim Hausbau zu helfen.

Zu Beginn stehen wir nun in einem riesen Lehmloch (ehemaliges Reisfeld), dessen Inhalt in ein Einfamilienhaus verwandelt werden soll. Wie soll das gehen? Ganz einfach: Lehm, getrocknete Reisschalen, Sand und Wasser vermischen und weichtreten. Die cremige Erdmasse wird dann in Formen gegossen, zum Trocknen aufgestellt und beobachtet. Gibt es große Risse beim Sonnentrocknen der Ziegelsteine ist der Lehmgehalt zu hoch. Wenn sie bei der Brechprobe am Boden in tausende Einzelteile zerbersten muss am Sandgehalt gearbeitet werden. Lokale Bodenbedingungen sind überall auf der Erde unterschiedlich und Ausprobieren, Trial and Error, sind der einzige Weg zum Erfolg. Wohlgemerkt haben wir am Ende unserer Zeit mehr als 6000 Lehmziegel verbaut und schnell ein gutes Gefühl für die perfekte Mischung bekommen.

Stein auf Stein werden allmählich die Wände hochgezogen. Als Bindemasse wird ein Mörtel aus Lehm, Sand und Reisschalenmix verwendet. Super interessant war es auch die 5 Meter Breiten und über 3 Meter hohen Torbögen anzulegen. Hier wurde zuerst eine Holzkonstruktion gebastelt, die die Lehmziegelsteine hält bis sie sich durch ihr Eigengewicht selbst stützen und stärken. Eine Schnur und ein Nagel zum Zentrieren des Bogens und ein paar Steine für die Winkelanpassung der Lehmziegelsteine sind genug, um so ein Meisterwerk zu bauen. Auf den letzten Stein sind wir natürlich besonders stolz.

Nach knapp zwei Wochen, haben wir es geschafft, die Hälfte des Hauses fertig zu stellen und dazu gelernt, wie man Putz und Lehmfarbe aus den obigen Bestandteilen mischt. Aus praktischen Gründen wurden nicht alle Elemente des Hauses aus naturnahen und lokalen Materialien gebaut. Erfahrungsgemäß machen es Termiten in Thailand unmöglich einen Lehmboden und Lehmfundament, oder eine langlebige Dachkonstruktion aus Holz anzulegen. Deswegen haben wir hier zu Beton für das Fundament bzw. Metall für die Dachkonstruktion gegriffen. Wir von virblatt sind begeistert diese alte Häuserbauweise erlernt zu haben. Es war ein unbeschreibliches Ereignis in unseren selbst gebauten Naturwänden zu stehen, die kontinuierlich Wasser (Luftfeuchtigkeit) aber auch Hitze schnell aufnehmen und wieder abgeben und zu einem super angenehmen Raumklima führen. Wir sind von der Möglichkeit beeindruckt, dass jeder Mensch seine eigenen vier Wände aus natürlichen Ressourcen errichten kann. Und wir sind dankbar dafür, all die liebevollen und interessanten Menschen kennen gelernt zu haben. Es ist unbeschreiblich, was für eine enge Beziehung man mit Menschen und Materialen in kurzer Zeit aufbaut, wenn man gemeinsam an einem so wertvollen Projekt arbeitet: Wir haben ein Haus gebaut!

Life is easy!

denk drüber nach.

virblatt

True story

Oft werden wir gefragt, warum ein paar unserer Produkte so oft ausverkauft sind. Aus Kundensicht mag dies in einer Marktwirtschaft durchaus etwas eigenartig wirken. Doch dies hat einen bestimmten und auch wichtigen Grund.

Wir arbeiten mit kleinen Familienbetrieben zusammen, die unsere alternative Kleidung oft liebevoll Zuhause oder in einem kleinen Gemeinschaftsgebäude fertigen. Zu Teilen gehören unsere Produzenten auch ethnischen Minderheiten der Hmong, Lizu, Karen und Naga an, die insbesondere Dekorationselemente aufwendig weben oder sticken. Diese detailreichen Prozesse brauchen ihre Zeit. Fehler können überall passieren, aber insbesondere Stress und Zeitdruck begünstigen diese.

Jetzt fragt ihr euch, warum dann nicht mehr Menschen beschäftigen, wenn die Nachfrage doch da ist?

Zugegeben das haben wir uns anfangs auch öfters gefragt.

Dies hat aber zwei überzeugende Gründe. Zum einen finden sich Menschen, die dieser besonderen Handwerkskunst fähig sind, nicht an jeder Straßenecke. Zum anderen befinden wir uns in einem Saisongeschäft. Vor allem im Sommer benötigen wir mehr Produktionskapazitäten als im Winter. Wenn wir nun mehr Menschen im Sommer beschäftigen, können wir über die Wintermonate deren Arbeitsplätze nicht sicher garantieren. Dies würde Familien vor große Probleme und Herausforderungen stellen und die Mitarbeiter könnten sich nicht auf uns verlassen. Genau dies vermeiden wir.

Unser Unternehmen besteht im Kern derzeit aus nur acht Mitarbeitern, dennoch tragen wir nicht nur die Verantwortung für diese acht Menschen und ihre Familien. Nein, auch unsere Partner, deren Mitarbeiter und deren Familien hängen ein Stück weit von uns ab. Auch unsere Partner und ihre Angestellten betrachten wir als unsere Mitarbeiter und virblatt Familienmitglieder, für die wir uns einsetzen. Deshalb fokussieren wir uns auf ein nachhaltiges Wachstum und identifizieren uns mit der Philosophie von Slow Fashion. Mit Liebe hergestellte Produkte, die unseren Kunden lange Zeit eine Freude bereiten.

Statt unsere Freunde und Partner unter Druck zu setzen, haben wir uns dazu entschlossen euch, unseren Kunden und Freunden, einen tieferen Einblick in unsere Fertigungen zu bieten. Zukünftig findet ihr an jedem unserer Produkte ein Label, welches euch mehr über die wundervollen Menschen erzählt, die das Produkt gefertigt haben. Es folgen Interviews und Videos. Ihr dürft gespannt sein. Zudem posten wir nun vermehrt, wenn oft nachgefragte Produkte wieder verfügbar sind. So seid ihr als unsere Wegbegleiter immer informiert und könnt zugreifen, wenn es gerade ein Modell gibt, dass ihr euch gewünscht hattet.

Wir sind keinesfalls perfekt und wissen nicht, ob dies der einzig richtige Weg ist. Aber wir schulden es uns, unseren Familien, Gleichgesinnten und im Prinzip allen Menschen die auf dieser wundervollen Erde gemeinsam mit uns leben, jeden Tag alles dafür zu geben unser Geschäft nachhaltiger zu gestalten.

denk drüber nach.

 

Andreas Reich | Produktionsleitung | virblatt GmbH

Hammock

Das neue virblatt Magazin „Hammock“

Willst du wissen, wer heute in unserer Hängematte chillt?

Lasse dich von Elenas und Matteos alternativen Lebensstil inspirieren. Tauche ein in die faszinierende Welt asiatischer Bergstämme, erfahre mehr über unsere persönlichen Highlights in Nord Thailand und lerne die einzigartige wilde Jasmin Blume Mali Pah kennen.

virblatt baut Wasserfilter

Wir befinden uns im Jahre 2017 n. Chr. Die ganze Welt ist von Kapitalisten besetzt… Die ganze Welt? Nein! Ein von unbeugsamen Menschen bevölkertes Dorf im Norden von Thailand hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.

Genau hierhin führt uns unsere nächste Reise. Es geht allerdings nicht um Kapitalismus, sondern um etwas viel Grundsätzlicheres. Farblos, geruchslos, geschmackslos und ohne Nährwert; dennoch essentiell zum leben – sauberes Trinkwasser.

Ort des Geschehens ist das Pun Pun Cener for Self Reliance. Eine biologische Farm in Mae Tang zur Erhaltung lokalen Saatguts, nachhaltigen Lebens und Lernens. Grundsätzlich geht es den Gründern um einen selbstständigen Lebensstil, indem Biolebensmittel selbst hergestellt und Naturheime aus Lehm gebaut werden und dabei wird mit allerhand Low-Tech Ressourcen experimentiert. Dabei wird den Grundsätzen des heutigen Experten-/Besserwisserwahns grundsätzlich widersprochen. Es geht nicht darum etwas zu Wissen, sondern darum mit Wissen zu experimentieren und neue Türen zu öffnen. Fehler sind dabei keine Fehler im eigentlichen Sinne, sondern einfach nur weitere Lernmöglichkeiten. Die Dichotomie zwischen Experten und Schülern wird aufgebrochen, da jeder kontinuierlich von Anderen lernt. Gemeinsames Experimentieren und gemeinsames Lernen durch direkte praktische Anwendung stehen hier im Mittelpunkt.

Ziel unserer Reise ist ein Workshop zum Bau eines Wasserfiltersystems auf Basis von Biokohle. Damit können bis zu 300 L/2000 L sauberes Trinkwasser pro Tag hergestellt werden. Das Filtersystem wurde in Kooperation mit Aqueous Solutions entwickelt und alle Bauanleitungen sind natürlich Open Source frei zugänglich. Halte dir das einfach mal vor Augen: Die Brühe aus einem thailändischen Teich, der den ganzen Tag von brennender Sonne verwöhnt wird oder Wasser aus Flüssen das durch sog. SOC (Synthetic Organic Compounds – wie Agrochemikalien, pharmazeutische Reststoffe oder Verunreinigungen fossiler Energieträger) verschmutzt ist, kann durch einen Wasserfilter für unter 100 US$ in Trinkwasser umgewandelt werden. Wir sind begeistert!

Um an Wasser für unseren Versuchsaufbau zu kommen bohren wir aus Mangel an Flüssen in der Nähe erstmal einen Brunnen. 9 Meter tief und natürlich von Hand. Zur Ausrüstung zählen lediglich ein kleiner Dieselgenerator, ein Tripod, ein Gartenschlauch und unsere Arbeitskraft.

Das Nächstliegende nach solch einem Tag in der Sonne wäre einfach ins Bett zu fallen. Eine Glocke reißt uns aus der Trance und ruft zum gemeinsamen Abendessen…Durch zwei hohe Lehmsäulen tritt man in einen weiten Raum ohne Fenster. Das heißt nicht, dass er dunkel ist. Es sind lediglich keine Fenster verbaut. Durch die gesamte Länge des Raumes zieht sich ein nicht ganz kniehoher Tisch an dessen Rändern Strohmatten ausgebreitet sind. Das Klima im Raum ist angenehm kühl und leichte Windbriesen umschmeicheln den Kopf. Gesichter von Menschen aus mehr als 20 Ländern schauen einen an – lächelnd und erschöpft. Das Essen von Mae (TH: Mutter) Dang ist wohl auch das Beste was wir seit langem in Thailand gegessen haben. Einen gelungenen Abschluss findet der Abend in einer Philosophierunde um Jon Jandai zum Thema: Why life is easy. If life is not easy it’s wrong :D. Einfach, authentisch, erfrischend und empfehlenswert (https://vimeo.com/117770298)

Am nächsten Tag haben wir mit dem Bau des Filtersystems gestartet. An sich besteht es aus 4 Tanks die mit unterschiedlichen Materialien zum Filtern des Wassers gefüllt sind. Der erste mit Kies zum Herausfiltern von groben Verunreinigungen gefüllt. Der Sand im zweiten Filter entfernt feinere Verunreinigungen. Durch Verwendung des Wasserfilters bildet sich auf der Sandschicht ein sog. Biofilm bzw. eine Schmutzdecke die erste biologische Stoffe herausfiltert und als Vorfilter für die Bio-kohle dient. Im dritten Fass befindet sich Bio-kohle und der vierte Tank ist als Speicherbecken für das Trinkwasser gedacht.

Die Biokohle haben wir nachts hergestellt. Technisch gesehen entsteht Biokohle durch Pyrolyse (anaerobe Verbrennung/Vergasung bei hier ca. 900°C) von zerkleinertem zellulosehaltigem Material u.a. Holz, Bambus oder Mais. Es handelt sich um eine unvollständige Verbrennung bei der kaum CO2 produziert wird und als Ergebnis entsteht Bio-Kohle und nicht Asche. Durch die Hitze werden Teere und Harze von der Oberfläche des Materials gelöst und verdampfen. In genau diesen entstehenden Mikroporen setzen sich später die biologischen Stoffe ab. Die zu Gesamtoberfläche des Materials kann dabei auf 400 m² pro Gramm Bio-kohle vergrößert werden (bei 20 kg also 8 Millionen m² oder 800 Hektar). Dadurch kann bei voller Arbeitsleistung können die Wasserfilter für 2-3 Jahre betrieben werden ohne die Kohle zu wechseln. Die Bio-kohle in Stückchen mit einen effektiven Durchmesser von 15 mm zu bringen hat knapp 1,5 Tage gedauert :D. (https://vimeo.com/106988697)

Abseits von dem genialen Wasserfiltersystem war PunPun eine einzigartige Erfahrung. Die Atmosphäre zu beschreiben wäre nicht angemessen. Kommt sie erleben.

Nate Reents, einer der Entwickler des Biokohle-Wasserfiltersystems und Umweltingenieur, hat uns mit seiner Hingabe zu low-tech Wassertechnologien genial durch den 2 Wochen Workshop geführt. Abgerundet wurde der Workshop durch seine unzähligen Beispiele und Erfahrungen aus Projekten in Lateinamerika und Myanmar. Genau hier werden diese Filtersysteme gebraucht. In den Pun-Pun Projekten geht es nicht nur darum, lokalen Gruppen an der Thai-Myanmargrenze diese Systeme zur Verfügung zu stellen, sondern ihnen beizubringen sie selbst zu bauen – low cost und auf der Basis lokaler Materialien.

Wir möchten dieses Projekt unterstützen. Runde deinen Einkauf von alternativer Kleidung auf und unterstütze ein Projekt von dem wir überzeugt sind.

virblatt – denk drüber nach.

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A long story short….

This is the story of virblatt. The story of what became our business. The story of our life and what it became the past couple of years….

As many others, we wanted to see the world, so we figured Asia would be a good start. As four young travelers, we did what many other travelers do: We booked a flight to Bangkok – the gateway to Asia. To make it really exciting for us – and our parents – we didn´t book anything else in advance. And it turned out to be a good idea. When spending days in Bangkok you meet the greatest variety of travelers that you can think of. All of them have their story to tell. And of course, they also share their routes, so you can finally make up your mind where you to spend your holidays. So we ended up passing some nights in busses and night trains (saving time and money for a night in a real bed in a bungalow) to see nice beaches, eat every kind of food the food stalls have to offer, visit national parks, viewpoints, waterfalls, elephants, snake shows, monkey shows, crocodile shows – there are shows for nearly everything… and yes we saw that one as well.

Meanwhile we filled up our backpack with cheap clothes that would last until our next journey. And there was one thing no traveler seemed to miss: the most comfortable clothing ever. Drop crotch pants made their way into our lives.

Until this point nothing differs from a journey to Thailand that many tourists experience year by year. But we returned home with an idea that would change our lives in the long run. While we were studying and working, we bought some more harem pants with the plan to sell them in the internet.

Die_ 2_Bestellung_Haremshosen

We did everything for the first time: We shipped a box of harem pants to Germany, we imported them, we counted and categorized them, we made photos and created offers for them. We started with less than 100 pants that we bought in a shop in one of the big shopping malls in Bangkok putting them in ebay auctions to see what people would be willing to spend on them. And it worked… we reinvested everything to buy new pants to set up a small Online Shop to create the brand bonzaai. We did this for a very long time, working for fun and not for money.

While our brand was growing we were always curious about one thing: Where do our products come from? So travelling soon became a mission. We met the people behind our clothes: We met Thai families that set up tailoring facilities in their backyards and Asian hill tribes in remote areas, that are known for the weavings and embroideries used for their traditional clothing. Meeting the people behind our products also gave us the chance to design and create our own styles combining alternative clothes with traditional elements creating a unique style.

We not just expanded our sales of harem pants but also our travel radius. Actually, we only wanted to go trekking in the mountains to get away from the business life we created around us – not to mention that we were still caught up in studying and working to earn our livings (our own business was still exclusively our passion). Nepal seemed like the perfect place to get out of the fast-moving daily business with its great Himalayan mountain ranges. And it turned out to be a perfect place for alternative clothes as well. Suddenly we found ourselves in the Nepalese business world: faster, louder and dirtier than in Thailand. After getting to know the Nepalese tailors – we also wanted to know where the products in the streets of Kathmandu come from – we were offered Nepalese hospitality when we were invited to our new friend’s home for dinner.

Since our suppliers became more international, we figured we can do the same. We expanded our sales internationally and created a new brand: virblatt. virblatt is for people like us. People with an alternative lifestyle. People that care where their products come from. Do you want to know where your product comes from?

virblatt – think about it.

What to do in Kathmandu?

Wir konnten eine wundervolle Woche in Kathmandu, Nepal verbringen und geschäftliches mit Freizeit verbinden. Neben diversen Treffen und Besprechungen mit unseren Partnern vor Ort und der Konzeption neuer alternativer Kleidung, hatten wir die Möglichkeit im Kathmandu Valley wandern zu gehen und von dort eine einzigartige Aussicht auf das Himalaya Gebirge mit den höchsten Bergen der Welt zu genießen.

Langtang Range

Der Stadtteil Thamel in Kathmandu ist voll von Hippie Kleidung. Es scheint als würden die meisten Mitbewerber von uns ihre Hippie Mode dort direkt von der Stange einkaufen. virblatt hat sich bereits vor zwei Jahren zum Ziel genommen den Großteil der alternativen Kleidung selbst zu designen. Dabei werden Schnittmuster nach unseren Vorstellungen angelegt, Stoffe miteinander kombiniert und kleine besondere Finessen angebracht, die unsere Ethno Mode zu dem machen, was unsere Kunden so an uns wertschätzen.

virblatt Team

Das Land bietet neben einer beeindruckenden Kultur und spannenden Menschen eine einzigartige Natur und Landschaft, die zum Wandern in den Bergen einlädt. Nachdem wir bereits am Annapurna und Langtang trekken waren, fanden wir heraus, dass man gar nicht so weit reisen muss, um ein spektakuläres Naturschauspiel zu erleben. Die Berge rund um das Kathmandu Valley bieten bei klarem Wetter eine überwältigende Aussicht auf das Himalaya Gebirge. Für alle die an so einem Trip interessiert sind, empfehlen wir die Route Chisapani – Nagarkot. Auch im Dezember, wo es in den Bergen bitter kalt ist und schneit, kann man im Kathmandu Valley hervorragend wandern und bei 20° tagsüber eine frische Luft und Sonnenschein genießen. Es ist immer wieder eine Herausforderung lange Strecken durch die bergigen Landschaften zu meistern, aber letztendlich lohnt sich jede Anstrengung.

Gebrüder Reich

Nachdem wir vom Trekken wieder in Kathmandu angekommen waren, konnten wir unsere neue Kollektion an Haremshosen begutachten und auf Herz und Niere testen. Anfang März ist diese in unserem Online Shop erhältlich. Seid gespannt!

Thamel Kathmandu

Auch unser Jacken Sortiment konnten wir ausbauen und an der ein oder anderen Stelle verbessern. Ständige Qualitätskontrollen und das Feedback unserer Kunden motivieren uns dazu, unsere Ethno Mode zu perfektionieren. Wir können stolz behaupten, dass 2017 ein wunderbares Jahr wird und das es viele neue interessante Produkte in unserem Online Shop geben wird. Dazu zählt auch die Verwendung von Hanf in unseren Haremshosen. Zudem findet ihr im Frühjahr nicht nur Hanf Rucksäcke, sondern auch Hanf Schuhe und Hanf T-Shirts in unserem Angebot. Robust, geruchsneutral und einzigartig im Design erfüllen uns diese Errungenschaften mit Stolz. Wir freuen uns auf euer Feedback!

virblatt – denk drüber nach.

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Ein Zaun für einen guten Zweck

Gemeinsam Gutes tun. Das ist das Ziel unseres Aufrunden und Spenden Tools auf www.virblatt.de.

Wir haben gesammelt und konnten das „Kirsten Jade Rescue Center“ bei dem Bau eines Zauns unterstützen.

Im „Kirsten Jade Rescue Center“ in Ein neuer Zaun für das Kirsten Jade Rescue CenterChiang Mai, einem Kinderdorf der CFI Internationalen Kinderhilfe, haben ca. 70 Kinder ein Zuhause gefunden. Die Kinder leben mit Hauseltern in verschiedenen Wohnhäusern und haben hier die Möglichkeit die Schule zu besuchen Dank deiner Spende kann der Bau des Zauns beginnenund sich an landwirtschaftlichen Arbeiten zu beteiligen. Um das Kinderdorf von der anliegenden Straße abzugrenzen, haben wir Spenden gesammelt und das Kinderdorf bei der Finanzierung eines neuen Zauns zu unterstützen.

Ein neuer Zaun war nicht nur notwendig, sondern auch von Seiten des Staats gefordert.Der neue Zaun wird gebaut

Der Bau des Zauns hat nun begonnen und wir möchten uns bei euch bedanken. Gemeinsam konnten wir einen Teil dazu beitragen, dass die Kinder in dem Kinderdorf besser geschützt werden.

Ein neuer Wasserfilter

Ein neuer Wasserfilter wurde installiertAuch einen neuen Wasserfilter konnten wir mit deiner Spende installieren. Der CAWST Wasserfilter wurde von der Rain Tree Foundation in dem Bergdorf Ban Mae Sa, in Nordthailand installiert. Mit diesem Wasserfilter können mehrere Familien mit sauberem Trinkwasser versorgt werden.

 

Ein neues Projekt, dass wir gemeinsam unterstützen möchten

Zudem haben wir für zukünftige Spenden ein neues Projekt ausgewählt. Wir möchten die gemeinnützige Organisation Child´s Dream dabei unterstützen, Schülern und Lehrern im Kayin-Staat in Myanmar Schulbedarf zur Verfügung zu stellen. Dabei arbeitet die Organisation zusammen mit der KSEAG (Karen State Education Assistance Group), einer Arbeitsgemeinschaft, die es sich zum Ziel gemacht hat, die Schulen im Kayin-Staat systematisch und gleichermaßen mit Schulbedarf zu unterstützen.

Unser neues Projekt: Schulbedarf für Schüler und Lehrern im Kayin-Staat

Wir haben diese Organisation mit Sitz in Chiang Mai persönlich kennen gelernt und wissen, dass dieses Projekt stets Unterstützung bedarf. Wir freuen uns, mit deiner Hilfe einen Teil dazu beitragen zu können.

Für freuen uns über jeden Beitrag für unser neues Projekt

Du kannst online bei deinem Einkauf eines unserer aktuellen Projekte auswählen und deinen Gesamtbetrag aufrunden. Wir sammeln die Spenden und leiten sie zu 100 % an die Projekte weiter. Auf unserem Blog und in unserem Online Shop für Ethno Mode informieren wir dich über das, was wir mit deiner Spende erreichen konnten.

Eine Zusammenfassung aller unserer vergangenen und aktuellen Projekte findest du in unserem Online Shop für Ethno Kleidung  www.virblatt.de.

virblatt – denk drüber nach.

 

virblatt nun auf 6 Sprachen verfügbar

virblatt ist zukünftig auf 6 Sprachen verfügbar.

Alternative Kleidung für Europa

Nachdem immer mehr Nachfrage nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus den europäischen Nachbarländern bei uns reinkam, haben wir uns dazu entschlossen mit unserem Online Shop nun mehrsprachig zu werden.
Der virblatt Shop für alternative Kleidung ist in sechs verschiedenen Sprachen verfügbar:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
  • Italienisch
  • Spanisch
  • Niederländisch

Durchstarten mit virblatt

bonzaai hat eine neue Marke ins Leben gerufen und möchte mit virblatt noch einen Schritt weiter gehen. Gefertigt wird die alternative Kleidung in kleinen Familienbetrieben in Nord Thailand und in Nepal. Zukünftig planen wir noch mehr nachhaltige Materialien wie Hanf und Bambus in unserer alternativen Kleidung zu verarbeiten. Einen ersten haben wir bereits in diese Richtung unternommen. Unsere neuen Hanf Taschen und Hanf Rucksäcke sind im Online Shops unter Accessoires erhältlich.

Unser Foto Shooting in Chiang Mai Thailand

Zudem freuen wir uns dir ein paar Eindrücke von unserem Leben in Chiang Mai und unserem Foto Shooting unserer Ethno Kleidung präsentieren zu dürfen.

virblatt – Alternative Kleidung from Sabrina Wagner on Vimeo.

Im Sommer an den Winter denken…

Weihnachten steht vor der Tür, wir freuen uns auf die Festlichkeiten mit der Familie, auf gutes Essen und vielleicht sogar winterliche Weihnachtsfeiertage.

Und was machen wir? Ein neues Fotoshooting. Wir haben nur ein Problem: In Thailand wird der Winter auch dieses Jahr nicht ankommen. Es ist die schönste Zeit des Jahres, Temperaturen wie in einem perfekten Sommer. Verschiedene Blumen blühen in den buntesten Farben und weit und breit ist einfach keine Wolke am Himmel. Auf der Suche nach schönen Locations finden wir immerhin herbstlichen Laub. Alte und neue Produkte werden in ein herbstliches Licht gerückt.

Freiheit Image

Wir bedanken uns bei unseren schönen Models für den wunderbaren Tag.

Neue Produkte aus Nepal

Auf alle Bilder der neuen Produkte aus Nepal freuen wir uns dann im neuen Jahr. Nach den schweren Erdbeben hat nun das Nachbarland und größter Zulieferer Indien die Zufuhr von Gas und Benzin blockiert, die Straßen nach China sind größtenteils zerstört. Das erschwert die Produktion, aber die stolzen Nepali geben nicht so schnell auf. Schon bald sind unsere neuen Haremshosen und alternativen Kleider lieferbar.

Und bis dahin wünschen wir besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Intensiv

Geschäftsreise nach Nepal
Rickshas sind heute noch ein beliebtes Fortbewegungsmittel in Nepal.

Mit dem Backpack auf eine kurze aber intensive Geschäftsreise nach Nepal.

Für uns ist Nepal ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Das Land der stolzen und tüchtigen Nepali. Das Volk, das vor gerade mal einem halben Jahr eines der verheerendsten Erdbeben in seiner Geschichte erlebt hat. Und doch erzählen die Menschen hre Geschichte mit einem Lächeln im Gesicht, selbst wenn sie derzeit drei Tage anstehen müssen, um 10 Liter Benzin für ihr Auto zu erhalten, weil Indien die Benzinzufuhr in das Land gestoppt hat.

Alles geht schnell, sehr schnell. Das Gute daran ist, wir wollen sehr viel in kurzer Zeit. Wir haben ein Extra-Gepäckstück voller Muster, die wir überarbeiten möchten. Wir möchten die Produktionen sehen und die Menschen kennen lernen, die an unseren Produkten mitwirken. Wir möchten die Stoffe sehen, die wir für unsere Haremshosen und alternative Bekleidung verwenden. Und wir möchten unsere Werte gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern erarbeiten.

So haben wir sechs intensive Tage mit unseren nepalesischen Geschäftspartnern und Freunden verbracht. Wir haben viel erlebt, viel erreicht und viel gelernt. Wir haben unsere Ziele für diesen Besuch erreicht. Und wir haben unsere Ziele für unseren nächsten Besuch gesteckt.

Alternative Bekleidung aus Nepal (9)
Wir haben viele Stoffe gefunden… aber unser Bestreben geht viel tiefer…
Faden für Faden entsteht ein neuer Stoff
Woher kommt der Stoff, wie wird er gemacht und weiter verarbeitet? Faden für Faden entsteht neuer Stoff für unsere neuen Modelle von Haremshosen und alternativer Bekleidung.
Stoffe für unsere neue Kollektion
In der Webemaschine entsteht eine Stoffbahn aus den ausgewählten Fäden.
Neue Muster aus Nepal
Aus den neuen Stoffen entstehen neue Muster.

Wir möchten gar nicht viel mehr verraten. Wir sind gespannt auf unsere wunderbaren, neuen Produkte. Aber zunächst wünschen wir unseren Freunden in Nepal ein wunderbares Dashain Festival. Sie haben schöne Tage der gemeinsamen Feierlichkeiten verdient.

Doch ein paar Bilder möchten wir nicht vorenthalten.

Neue Modelle aus Nepal
Details sind uns sehr wichtig! Wir können ehrlich sein, dass ist nicht immer so lustig wie es aussieht.
Unsere neue Kollektion aus Nepal
Und deswegen gibt es Listen über Listen… bis in den späten Abend hinein.
Eine weitere aufregende Reise nach Nepal nimmt ein Ende
Zum Abschluss freuen wir uns über die Gastfreundschaft der Nepali und wir sind gespannt auf die Ergebnisse unserer Reise.

Alternative Kleidung Blog